Selbstfürsorge lernen: Hast Du den Mut für ein gutes Leben?

Selbstfürsorge lernen: Bist Du unzufrieden mit Deinem Leben?

“Wo bist du gewesen? Wo warst du vor 20 Jahren , vor zehn Jahren? Wie kannst du es wagen, jetzt zu mir zu kommen… jetzt wo ich das bin!?”

schreit Molly Grue, als sie das letzte Einhorn sieht. Und jeder Zuschauer, der für das Erwachsenwerden ein Stück seiner Kindlichkeit opfern musste, kann mit ihr mitfühlen.

“Das letzte Einhorn” ist einer meiner Lieblingsfilme und Molly Grue ist eine Heldin aus diesem Film. Sie ist die Gefährtin des von ihr ungeliebten Räuberhauptmanns Captain Cully. Mit ihm und seiner Räuberbande fristet sie ein tristes und karges Dasein in den Tiefen der Wälder.

Molly Grue steht hier für all die Menschen, die in jungen Jahren von der Magie des Lebens träumten und sich nun vom Erwachsenwerden betrogen fühlen. Erst die Begegnung mit dem letzten Einhorn verleiht ihr die Kraft, sich auf den Weg zu machen, um ihre Lebens-Kompromisse zu beenden.

Doch wie kommt es dazu, dass so viele Lebensträume sterben?

Wenn Du Selbstfürsorge nicht gelernt hast, sieht Dein Leben vielleicht so aus

Woran liegt es, dass die anfängliche Magie des eigenen Lebens mit der Zeit erlischt, obwohl Du doch eigentlich etwas ganz anderes willst. Du sehnst Dich danach, glücklich und zufrieden zu sein. Doch statt ein Leben in den schönsten Farben ist dort nur diese nagende Unzufriedenheit.

Du bist unzufrieden mit dem, was Du tust und mit dem, wie Du lebst. Du hast mit innerer Leere und mit einer tiefen Traurigkeit zu kämpfen, deren Ursache Du nicht nicht definieren kannst und die sich nicht vertreiben lässt. Eine Grundwehmut hat sich wie ein Schleier über Dein Leben gelegt.

Gleichzeitig verstehst Du nicht, warum Du Dich sich so fühlst, wie Du Dich fühlst.  Dein Kopf sagt Dir, dass Du eigentlich allen Grund dazu hast, anders zu denken und zu empfinden. Dir geht es doch gut. Eigentlich ist alles gar nicht so schlimm.

Je mehr Du versuchst, Deine Gefühle loszuwerden oder die Hinweise zu ignorieren, desto hartnäckiger und stärker machen sie sich bemerkbar – auch in Form von Rückschlägen, Stagnation, Beziehungsproblemen, Antriebslosigkeit oder körperlichen Beschwerden.

Spätestens dann ist es an der Zeit, den Ursachen für all dies ins Auge zu blicken und sich der kompromisslosen Selbstfürsorge zu widmen!

Darum ist es so wichtig, Selbstfürsorge zu lernen

Selbstfürsorge lernen

Lerne Selbstfürsorge, denn…

…Magie stirbt, wenn Du Dich nicht um sie kümmerst!

Diesen Spruch habe ich irgendwo gelesen und es liegt so viel Weisheit darin.

Du kümmerst Dich nicht um Dich und Deine Bedürfnisse, Du nimmst Dich nicht wichtig und bist Dir vieles nicht wert. Du stellst die Herzensangelegenheiten der anderen über die Deinen. Ja, Du nimmst Dir nicht einmal die Zeit, um herauszufinden, was Deine wahren Wünsche sind.

Wie soll aus dieser konsequenten Ignoranz des eigenen Selbst etwas freudvolles, schönes oder gar magisches entstehen? Ein magisches Leben entsteht doch erst, wenn Du wirklich Deinem Herzen folgst, wenn Du ein Leben lebst, was Dir selbst entspricht – und nicht in der vermeintlichen Sicherheit von faulen Kompromissen.

Die Magie Deines Lebens beginnt dort, wo Du anfängst, fürsorglich mit Dir umzugehen. Dabei geht es mir bei der Selbstfürsorge nicht um ein Wellnesswochenende oder das Nickerchen auf dem Sofa, mit dem Du Dir ab und zu etwas gutes tust.

Echte Selbstfürsorge muss sich in meinen Augen um die Wurzeln Deiner Unzufriedenheit kümmern. Also lass uns einmal aufdröseln, was Selbstfürsorge zu lernen alles bedeuten kann. Hierbei soll die folgende Auflistung nicht etwas vollständiges sein.

Und schon gar nicht ist sie als belehrender und erhobener Zeigefinger gedacht. Vielmehr entspringen meine Worte aus eigener leidvoller Erfahrung und der schonungslosen Selbstreflektion, zu der ich zum Glück heute in der Lage bin.

Selbstfürsorge lernen: Lerne die Verantwortung für das Wohl anderer abzugeben

Ist es auch so tief in Dir verwurzelt, dass Du dafür zu sorgen musst, dass es den Menschen um Dich herum gut geht? Findest Du es völlig normal und absolut gesellschaftsfähig, die eigenen Wünsche und Interessen denen der anderen unterzuordnen? Und traust Du Dich nicht nein zu sagen, da Du den anderen nichts vorenthalten willst?

Ich selber ertappe mich immer noch dabei, dass ich es als weniger edel empfinde, wenn jemand gut für sich sorgt und seine eigenen Interessen vertritt, anstatt den Wünschen eines anderen widerspruchslos nachzukommen. Und das tue ich, obwohl ich den Schmerz kenne, etwas zu tut, was ich aus tiefstem Herzen gar nicht will. Ich bin jetzt noch etwas fassungslos darüber, was ich mir gerade in Beziehungen alles schon angetan habe.

Natürlich ist es immer auch eine Gratwanderung. Im Zusammenleben mit Menschen braucht es nun einmal auch Kompromisse. Doch ist es nicht das wirklich unedle, diesen Grat immer und immer wieder zu überschreiten und sich selbst damit zu verletzen und zudem Kompromiss um Kompromiss immer unerfüllter zu werden?

Es ist vielleicht nicht der einfachste Weg. Deine Verletzungen sind tief und der Wunsch nach Harmonie nicht einfach so wegzuwischen. Wobei wir auch schon beim nächsten Aspekt der Selbstfürsorge angekommen sind.

Selbstfürsorge lernen: Freunde Dich damit an, Konflikte auszuhalten

Dieser Punkt ist die Schwester des zuvor gesagten. Nur ist es diesmal nicht Dein Pflichtgefühl. Es ist Deine Angst, welche Dich davon abhält, für Dich einzustehen. Du traust Dich nicht, Dich  durchzusetzen, für Dich einzustehen und Deine eigenen Grenzen und Interessen zu vertreten, da Du den Konflikt mit dem Gegenüber scheust.

Glaube mir, ich kann ein Lied davon singen. Auch ich war (bin) lieb und nett, da mir die Harmonie wichtiger war als ich selbst. Zudem war und ist da immer noch der Wunsch vom anderen gemocht zu werden. Doch leider ist es so, dass diese Strategie nicht wirklich funktioniert und am Ende eher nach hinten losgeht.

Selbstfürsorge lernen

Lerne Selbstfürsorge, denn…

…“nett“ ist die kleine Schwester von Scheiße!

Bitte verstehe mich nicht falsch. Ich bin ein Verfechter von Freundlichkeit und meine sicher nicht, dass Du zum Arschloch mutieren solltest. Trotzdem kann ich den zugegeben etwas krassen Spruch in gewissen Weise nur unterschreiben. Dabei verstehe ich ihn so, dass nicht die Nettigkeit oder gar Du sch… bist. Es ist vielmehr das Ergebnis, was dabei herauskommt.

Ich glaube nicht, dass Konflikte dadurch verschwinden, dass du ihnen aus dem Weg gehst. Im Gegenteil, das Konfliktpotential wird dadurch eher noch größer und die gewünschte Harmonie geringer werden, da man es ja „mit Dir machen kann“.

Auch denke ich, dass Du mehr Sympathien ernten wirst, wenn du für Dich einzustehen lernst. Ich beobachte immer wieder, dass Menschen mit einem gewissen Durchsetzungsvermögen und gesunden Grenzen mehr Hochachtung bekommen. Wobei das Gegenteil eher mit Geringschätzung bestraft wird.

Und wo wir gerade bei der Liebe von anderen Menschen sind: Es gibt diesbezüglich noch etwas anderes wo mehr Selbstfürsorge angebracht wäre..

Selbstfürsorge lernen: Zeige Dich so, wie Du wirklich bist

Sie ist schon der Klassiker, die Angst nicht geliebt und anerkannt zu werden, welche auch zu meinem Spezialgebiet gehört. Sie ist dafür verantwortlich, dass du Dich nicht so zeigst, wie Du wirklich bist. Du passt Dich an, spielst eine Rolle oder ist bist einfach nur inkognito unterwegs.

Auch ich habe so oft mit dem, was mich wirklich ausmacht, hinter dem Berg gehalten. Ich habe mich nicht getraut, meinen Hang zu Esoterik und Magie, meinen Glauben an die Kraft der Gedanken, an Engel und Wunder nach außen zu tragen. Ich habe mich sogar geschämt für das, was ich wirklich bin und so meinen Mund gehalten. In meinem Artikel „Verliebt in den falschen: Wie Du aus Scheiße Gold machst“ habe ich ja bereits über meine Verirrungen geschrieben.

Doch wie bitteschön sollen die richtigen Menschen Dich finden, wenn Du Dich nicht zeigen willst? Wie willst Du je in den Genuss von erfüllenden Gesprächen kommen, ohne etwas echtes von Dir preiszugeben? Du erreichst wieder nur das Gegenteil von dem, was Du doch eigentlich willst.

Auch der Eindruck, den Du so bei Deinem Gegenüber hinterlässt, könnte nicht weniger zielführend sein. Es ist das Bild von einem Charakter, der so blass und nichtssagend erscheint, so dass er für andere kaum noch greifbar ist. Auch das willst Du mit Sicherheit nicht.

Du siehst schon, wie weitreichend es sein kann, Selbstfürsorge zu erlernen. Doch es gibt noch einen weiteren Punkt, der noch viel tiefgreifender ist, da es hierbei ums Eingemachte geht.

Selbstfürsorge lernen: Höre wieder auf Deine Herzensstimme

Um all den schmerzhaften und frustrierenden Erfahrungen zu entkommen, die die oben genannten Verhaltensweisen Dir bringen, hast Du einen Ausweg gefunden. Und dieser besteht darin,…

…Dein Herz zu verschließen, um all dies nicht mehr fühlen zu müssen.

Im Moment bringt das sicher Erleichterung. Doch was ist der langfristige Lohn für dieses Abspaltung von Dir selbst? Irgendwann weißt Du gar nicht mehr, was Du wirklich willst und was Dir von Herzen wichtig ist. Du hast verlernt auf Deine innere Stimme, auf Deine Intuition und auf Dein Herz zu hören.

Auch ist es so, dass Verdrängung von Gefühlen keine Einbahnstraße ist. Entweder ich fühle oder ich fühle eben nicht. Es sind sowohl die schlechten, aber auch die glücklichen Gefühle, die im Nebel des Vergessens verschwinden. Zurück bleibt ein abgestumpftes graues Einerlei, was Dir keine Freude bringt.

Auch hier weiß ich aus eigener Erfahrung, wieviel Überwindung es kostet, auf den Ruf des eigenen Herzens zu hören. Denn nun musst Du Dir eingestehen, dass ein Großteil Deines Lebens aus faulen Kompromissen besteht. Genau dies anzunehmen, ist die Kür der Selbstfürsorge.

Selbstfürsorge lernen: Lass Deine faulen Kompromisse hinter Dir

Selbstfürsorge lernen
Lerne Selbstfürsorge, damit Du das nicht sagen musst:

„Ich habe 40 Jahre lang an einer Ehe geklammert, nur um nicht alleine zu sein“

Diesen Ausspruch habe ich unter den Buchrezensionen auf Amazon gefunden. Er ist für mich das Sinnbild für die faulen Lebenskompromisse, mit denen sich viele Menschen herumschlagen.

  • sich mit weniger zufrieden geben
  • das erstbeste nehmen, nur um nicht ohne dazustehen
  • Glücksmomente gegen vermeintliche Sicherheiten zu tauschen
  • die Bedürfnisse der anderen über die eigenen zu stellen, nur um Konflikten aus dem Weg zu gehen
  • ja statt nein zu sagen, um Dein Gegenüber nicht vor den Kopf stoßen zu müssen
  • Perfekt sein, um zu genügen
  • Sich verbiegen, um geliebt und anerkannt zu werden

Bei all dem entscheidest Du Dich immer nur für das vermeintlich kleinere von zwei Übeln – zumindest für den Moment. Auf lange Sicht ist das sicher nicht die beste Wahl.

Dabei muss es ja nicht einmal so etwas Großes wie eine Lebensbeziehung sein. Es können auch die vielen kleinen Kompromisse sein, die Dein Leben, anstatt es zu würzen, zu einem grauen Einerlei verkommen lassen.

Abgestandener Kaffee, der billige Pulli, ein langweiliger Urlaubstort, die falschen Freunde und schließlich auch die lauwarme Liebesbeziehung, all das macht am Ende ein Leben aus, was Du nicht wirklich genießen kannst.

Mit jedem weiteren Kompromiss wirst Du besser darin, das flaue Gefühl zu verdrängen. Es ist viel einfacher, sich etwas schön zu reden, was eigentlich gar nicht schön ist, als den Tatsachen ins Auge zu blicken. Ich habe ja oben schon darüber geschrieben. Irgendwann weißt Du dann gar nicht mehr, was Dir eigentlich fehlt und warum Du Dich so unglücklich fühlst.

Was ist der Schlüssel, um wahrhaftige Selbstfürsorge zu lernen?

Alles, was ich hier beschrieben habe, sind die Gründe dafür, warum auch ich im Laufe vieler Jahre innerlich immer leerer geworden bin. Auch für mich war es fast schon eine Selbstverständlichkeit, ein automatisches unbewusstes Muster, die eigenen Bedürfnisse einfach außer Acht zu lassen. Doch nun habe ich etwas gefunden, was dabei hilft, sich selber in Zukunft besser zu behandeln.

Ich habe Dich eingangs gefragt, ob Du den Mut hast, ein gutes Leben zu führen. Natürlich macht es Angst, für sich selber einzustehen. Doch ich glaube dennoch, dass es in erster Linie nicht so sehr Deinen Mut braucht. Es braucht zunächst einmal die Erkenntnis, dass es so, wie es ist, nicht mehr weiter geht.

Und es braucht noch mehr Deinen Entschluss, Dich in Zukunft der Selbstfürsorge zu „verpflichten“

So habe ich zum Beispiel vor Jahren beschlossen, dass ich grundsätzlich nichts am Telefon oder auf der Straße kaufe bzw. unterschreibe. So fällt es mir leicht, nein zu sagen, wenn ich zum Beispiel in der Fußgängerzone von Vertretern angesprochen werde und das obwohl NEIN definitiv nicht zu meinen Stärken gehört. Doch in diesen Fällen ist mein NEIN zum unverhandelbaren Automatismus geworden. 

Gerade aufgrund der Angst davor, für sich selbst ins Rennen zu gehen, ist es um so wichtiger, sich die Selbstfürsorge und eigene Kompromisslosigkeit zum Lebensprinzip zu machen. Dann wird es Dein unerschütterlicher Entschluss sein, der Dich mit Nachdruck über Deine Hürden schubst. Schließlich steht die Magie Deines Lebens auf dem Spiel!

Selbstfürsorge lernen: Jetzt bist Du dran!

Und den Rest? Nun, den kann Dir und auch mir keiner abnehmen. Selbstfürsorge zu lernen heißt Selbstfürsorge zu praktizieren. Dabei wird Dir am Anfang noch der Po auf Grundeis gehen. Doch mit der Zeit wird es leichter. So ist es mit allen Dingen, die fleißig geübt werden.

Mit jedem Nein wird Dir jedes weitere leichter fallen. Mit jedem Respekt, den Du einfordert, wird man Dich in Zukunft respektvoller behandeln. Und jedes Mal, wenn Du Deinem Herzen folgst, wird Dein Leben bunter, reicher und magischer werden…

…bis die Selbstfürsorge auch für Dich zum unverhandelbaren Automatismus geworden ist.

Selbstfürsorge lernen
Lerne Selbstfürsorge mit Hilfe dieser Elfe

Erinnerst Du dich noch an Molly Grue, von der ich eingangs berichtet habe? Molly Grue hat das letzte Einhorn gebraucht, um für ihre Träume und die vergessene Magie ihres Lebens zu gehen.

Mit einem Einhorn kann ich nicht dienen. Doch ich habe ein ein anderes, ebenso magischen Geschöpf für Dich gemalt, um Dich genau daran zu erinnern.

Es ist die rosarote Elfe und sie ist die Kompromisslose. Ihre Magie ist die absolute Selbstfürsorge, zu der sie sich zum Schutz ihrer “Lebensmagie” verpflichtet hat.

♥♥♥

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Musst auch Du die Selbstfürsorge noch lernen? Schreibe gerne, was Dich davon abhält oder Dir jetzt schon weiter hilft.

Alles Liebe, Karen

♥ ♥ ♥

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